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Der STADT UND LAND Wald

28. April 2008 - Eine Bestandsaufnahme zum Tag des Baumes


Rein statistisch betrachtet gehört zu nahezu jeder zweiten Wohnung ein Baum. Das hat die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft eben zum "Tag des Baumes" nachgerechnet. Denn das Baumkataster des städtischen Unternehmens weist aktuell 17.522 Bäume aus – bei einem Bestand von gut 36.000 eigenen Wohnungen in Neukölln, Tempelhof, Schöneberg, Lankwitz, Treptow und Hellersdorf. Anders betrachtet: Einem Viertel aller Grundstücksflächen der STADT UND LAND spenden Baumkronen bei Sonnenschein Schatten. Bei einem durchschnittlichen Kronendurchmesser von ca. acht Metern beträgt diese Fläche insgesamt 880.300 Quadratmeter. Ein Ausmaß von der Hälfte der Fläche des Berliner Tierparks. Ein gutes Stück Natur also zwischen Straßen, Fassaden und Häuserzeilen! Dazu kommen noch 1,3 Millionen Quadratmeter Grünfläche, die mit Rasen, Rosen, Stauden und Gehölzen bepflanzt sind. Die Bäume der STADT UND LAND sind arten- und sortenreich. Rund 150 verschiedene Spezies nennt das Baumkataster. Die fünf meistvertretenen Arten gehören zu den vertrauten Stadt- und Straßenbäumen wie der Ahorn mit 3.806 Exemplaren, die Birke mit 892, die Linde mit 743, die Kastanie mit 319 und die Platane mit 280 Exemplaren. Aber auch eine ganze Reihe von Exoten zieren die "Waldungen" der STADT UND LAND. Das sind unter anderem Mammutbäume, Blauglockenbäume, Tulpenbäume oder Maulbeerbäume. Von letzteren stehen auf STADT UND LAND-Flächen noch acht Exemplare. Übrigens ist auch der Baum des Jahres 2008 – die echte Walnuss – im Bestand zu finden; insgesamt 94 mal. Daran, wie gut jeder einzelne Baum dem Stadtklima tut, sei noch einmal erinnert: Er liefert frischen Sauerstoff, „schluckt“ Feinstaub, bietet Vögeln und Insekten eine Heimat und bringt uns ein stückweit Natur in die Stadt. Gerade die Belastung der Luft mit Schadstoffen, zu denen auch der so genannte Feinstaub zählt, hat in den letzten Jahren aufgrund der Gesundheitsgefährdung in der öffentlichen Wahrnehmung an Bedeutung gewonnen. Entscheidend für die Filterleistung eines Baumes ist das Volumen der Baumkrone. Eine 100 Jahre alte Buche zum Beispiel mit einer Höhe von 20 Metern und einem Kronendurchmesser von 12 Metern hat nach Expertenberechnungen ein Kronenvolumen von 1008 Kubikmetern. Sie kann bis zu 1.250 Kilogramm Staub pro Jahr binden! So alt und groß sind die STADT UND LAND Bäume in der Regel leider nicht. Aber ein durchschnittliches Kronenvolumen von ca. 250 Kubikmetern kann immerhin noch 325 Kilogramm Staub im Jahr der Umgebungsluft entziehen. Eine nicht minder wichtige Funktion für das Stadtklima übernehmen die Bäume durch die Abgabe von Feuchtigkeit. An heißen Tagen kann unsere Buche durchschnittlich 400 Liter Wasser "freisetzen", ein "durchschnittlicher" Baum 200 Liter. Die STADT UND LAND legt seit Jahr und Tag ihr Augenmerk auf die nachhaltige Pflege und Aufwertung ihrer Grünflächen. Regelmäßige Kontrolle – auch des Baumbestandes – stehen oben auf der Agenda und sind ein wichtiger Bestandteil des Umweltengagements, das mit dem EMAS Zertifikat im vergangenen Jahr bereits zum dritten Mal Anerkennung fand.

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