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Im Schulterschluss aktiv für die Rollbergsiedlung

6. August 2008 - Das Quartiersmanagement Rollbergsiedlung arbeitet seit Jahren erfolgreich an der sozialen und infrastrukturellen Aufwertung des Gebietes. Mitte Juli wurde nun mit einem „Lokalen Familienkompetenzzentrum“ eine zentrale Einrichtung für die Bildungs- und Familienarbeit in den Rollbergen etabliert. Im Beisein von Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky und STADT UND LAND Geschäftsführer Michael Niestroj wurde dieses Zentrum in der Neuköllner Falkstraße 27 feierlich eröffnet.


Das Quartiersmanagement Rollbergsiedlung arbeitet seit Jahren erfolgreich an der sozialen und infrastrukturellen Aufwertung des Gebietes. Mitte Juli wurde nun mit einem „Lokalen Familienkompetenzzentrum“ eine zentrale Einrichtung für die Bildungs- und Familienarbeit in den Rollbergen etabliert. Im Beisein von Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky und STADT UND LAND Geschäftsführer Michael Niestroj wurde dieses Zentrum in der Neuköllner Falkstraße 27 feierlich eröffnet. Staatssekretärin Dunger-Löper betonte in Ihren Grußworten, dass sie in der neuen Einrichtung eine große Chance für die Menschen im Rollberg sieht. „Eltern und Familien erhalten hier professionelle Hilfe aber auch nachbarschaftlichen Rat. Darüber hinaus können sie selbst aktiv werden und sich ehrenamtlich engagieren.“ Mit der Eröffnung des Familienkompetenzzentrums im Rollberg wird erneut bekräftigt, dass auch die Kinder aus dem Rollberg eine Chance und eine Zukunft haben, bekräftigte Bürgermeister Heinz Buschkowsky. In das Haus sind verschiedene Projekte eingezogen. Damit wird die Kompetenz einer Vielzahl von Initiativen und Vereinen unter einem Dach gebündelt - angefangen von einzelnen Beratungsstellen bis hin zu Stadtteilmüttern. Erklärtes Ziel ist es, wirkungsvoller und nachhaltig Einfluss auf die Entwicklungen im Rollberg zu nehmen. In erster Linie geht es den Initiatoren darum, die Erziehungsberechtigten einzubeziehen. „Junge Menschen brauchen Bildung, um Zukunftschancen zu haben. Jedoch stehen viele Eltern – vor allem Migranten, aber auch Deutsche - klassischen Bildungseinrichtungen eher skeptisch gegenüber. Hier will das Quartiersmanagement ansetzen und das Interesse der Eltern für die Bildung ihrer Kinder fördern “, so die Quartiersmanagerin Kerstin Schmiedeknecht. Zur Entstehung des Zentrums haben zahlreiche Akteure einen wichtigen Beitrag geleistet. Die Räumlichkeiten mit gut 900 Quadratmetern Fläche wurden von der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH zur Verfügung gestellt. Auch die Neugestaltung der Fassade in der Falkstraße 27 in Graffiti-Art steuerte die Gesellschaft bei. Für die Finanzierung der neuen Anlaufstelle im Rollberg sind die unterschiedlichen Projektträger größtenteils selbst aufgekommen. Ergänzend kamen aus dem Programm „Soziale Stadt“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 14.000 € für die Ausstattung der Räume. Folgende Projektträger sind unter dem Dach des Familienkompetenzzentrums zu finden: • AWO Berlin Kreisverband Südost e.V. mit ihrer Familienberatungsstelle und den Projekten „Exchange“ – generationsübergreifender Freiwilligendienst und BASHE Rroma • Strohhalm e.V. mit dem Gleichstellungs- und Integrationsprojekt „Heroes“ • Projektagentur Berlin mit den Projekten „Ein Stadtteil schwingt sich auf“ / „Älter werden in der Schillerpromenade“ • Radio Aktiv Berlin e.V. • Diakonisches Werk Oberspree mit den Stadtteilmüttern im Rollbergviertel • Brücke zu Togo – Essy Agboli-Gomado • Ehrenamtsprojekt „Starke Frauen – Starker Kiez“ – Frauenfrühstück im Rollberg • BEQUIT mbH mit dem ABM-Projekten: Hilfe erfahren (Früherziehung in den Kitas), Lass uns nicht allein (Integrationshilfen für Kinder mit Migrationshintergrund), Berufs- und Ausbildungslotsen für weiterführende Neuköllner Schulen und Jugendeinrichtungen und der Anlauf- und Koordinierungsstelle für das Familienkompetenzzentrum

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