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immobilienmanager.AWARD 2010: STADT UND LAND ist nominiert

15. Februar 2010 - Die Berliner städtische Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH ist mit ihrem sozialen Kunstprojekt „Volière“ für den immobilienmanager.AWARD 2010 nominiert worden.


Die Zeitschrift „immobilienmanager“ zeichnet auch im Jahr 2010 die erfolgreichsten Projekte mit großer Signalwirkung der Immobilienbranche aus. An dem vom Immobilien Manager Verlag IMV GmbH & Co. KG veranstalteten Wettbewerb konnten sich Unternehmen, Einzelpersonen, Behörden und Institutionen, die einen Sitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben, mit Projekten bewerben, die in den Jahren 2008 oder 2009 abgeschlossen wurden oder bis Ende 2009 abgeschlossen waren. Das Besondere an diesem Award: Der „immobilienmanager“ zeichnet auch das soziale Engagement und den Einsatz für den Umweltschutz aus. Ein solch innovatives Lösungskonzept ist das soziale Kunstprojekt „Volière“ der STADT UND LAND. Dafür ist das Unternehmen in der Kategorie „Social Responsibility“ für den immobilien-manager AWARD 2010 nominiert worden, der am 18. Februar 2010 in der Vulkanhalle in Köln verliehen wird. Mit der Einweihung der größten Volière der Stadt Berlin am 5. November 2009 fand ein Sanierungsprojekt seinen krönenden Abschluss, das neue Maßstäbe setzt. Binnen eines Jahres haben französische Künstlerinnen und Künstler der CitéCréation gemeinsam mit Bewohnern der Neuköllner High-Deck-Siedlung einen bis dato schmucklosen Bau in ein Kunstwerk verwandelt – in eine Volière. Entstanden ist nicht nur ein farbenfrohes Wohnensemble, geschaffen wurden auch acht Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche aus dem Quartier, überwiegend mit Migrationshintergrund. Ein Projekt, das Brücken gebaut hat, Brücken zwischen Generationen und Kulturen. Vorbild für das Projekt ist die französische Stadt Lyon. Hier war es Künstlern der CitéCréation gelungen, durch Fassadenmalerei einen Problemkiez in eine beliebte Wohnadresse mit touristischer Magnetwirkung umzuwandeln. Die STADT UND LAND arbeitete von Beginn an eng mit allen Akteuren zusammen, mit dem Quartiersmanagement, den lokalen Politikern und mit der ausführenden Baufirma. Letztere hatte den Zuschlag unter anderem deswegen bekommen, weil sie sich verpflichtete, im Rahmen des Auftrags Lehrstellen für acht sozial benachteiligte Jugendliche aus dem Kiez zu schaffen. Überdies war die Bürgerbeteiligung ein wichtiger strategischer Eckpfeiler des Projektes. So wurde das Motiv für die Fassadenmalerei von den französischen Künstlern in mehreren Workshops gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses entworfen. Die acht Jugendlichen wurden direkt am Projekt in ihrem Kiez ausgebildet. Im Zuge der Baumaßnahmen sind sich die ältere Bewohnerschaft des Hauses und die Jugendlichen aus dem Kiez näher gekommen und haben Respekt füreinander aufgebaut. Ein Projekt also, das Schule machen will und soll.

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