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Ein Stadtviertel zeigt Gesicht

1. November 2010 - Neukölln wird bunter durch Fassadenmalerei Am Montag, 1. November 2010, wurde die neue Open-Air Galerie der Wohnungsgesellschaft STADT UND LAND an der Sonnenallee / Jupiterstraße eingeweiht.


Der Monat November kann in Berlin auch farbenprächtig beginnen. Am Montag, 1. November, wurde die neue Open-Air Galerie der Wohnungsgesellschaft STADT UND LAND an der Sonnenallee / Jupiterstraße in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky eingeweiht. Ein Fassadenkletterer seilte sich an dem frisch gestalteten Giebel ab und setzte den symbolischen letzten Pinselstrich. Damit wurden die Fertigstellung der ersten vier von insgesamt sieben Giebeln abgeschlossen. STADT UND LAND-Geschäftsführer Michael Niestroj freute sich, neben dem Ehrengast Heinz Buschkowsky den Leiter der französischen Künstlergruppe CitéCréation, Halim Bensaid, Kinder der benachbarten Grundschule am Heidekampgraben und zahlreiche Anwohner begrüßen zu dürfen. Künstler der CitéCréation hatten bereits im vergangenen Jahr in der benachbarten Heinrich-Schlusnus-Straße das soziale Kunstprojekt „Volière“ der STADT UND LAND umgesetzt. Dank der Einbindung der Mieter und der Schaffung von Ausbildungsplätzen für benachteiligte Jugendliche setzte dieses Projekt neue Maßstäbe für die Quartiersentwicklung. Michael Niestroj dankte allen Beteiligten und verwies auf die soziale Verpflichtung, die das Unternehmen an seinen Wohnstandorten hat. Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung des Fassadenkunstprojektes für den Bezirk als identifikationsstiftende Maßnahme: „STADT UND LAND macht es vor, wie ein Stadtviertel ein Gesicht bekommen kann.“ Buschkowsky rief zu mehr Engagement auf. Denn das Projekt sei auch eine Startchance für junge Menschen, etwas Kreatives zu tun. „Das ist unser Viertel, darauf sind wir stolz, es macht Spaß, hier zu leben“. Halim Bensaid von der französischen Künstlergruppe Cité Création erläuterte das künstlerische Konzept und beantwortete die vielen Fragen der gut vorbereiteten Schüler der Grundschule am Heidekampgraben. Die französische Künstlergruppe Cité Création hat bisher insgesamt vier der sieben Fassaden gestaltet. Phantastische, farbenfrohe und bisweilen surreale Motive zieren seit wenigen Tagen die Häuser in der Sonnenallee und Jupiterstraße. Das künstlerische Konzept für die Fassaden in Neukölln umfasst Elemente wie Imagination, Naturnähe und Nachhaltigkeit, weltbürgerliche Urbanität und friedliches Miteinander. Diese Werte spiegeln das Idealbild eines respektvollen Zusammenlebens wider.

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