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STADT UND LAND – Wie geht es weiter im Kosmosviertel?

Berlin, 10. April 2019 – Im Rahmen der heutigen Baurundfahrt des Berliner Abgeordnetenhauses trafen sich die Abgeordneten im Quartier Kosmosviertel mit den STADT UND LAND-Geschäftsführern Anne Keilholz und Ingo Malter sowie den Teams vom Quartiersmanagement und BENN. Ziel des Treffens war es, Herausforderungen und Möglichkeiten einer gelingenden Stadt- und Nachbarschaftsentwicklung zu eruieren.

Im Februar 2019 hatte das kommunale Wohnungsbauunternehmen STADT UND LAND die 1.812 Wohnungen im Kosmosviertel gekauft. Der Nutzen-Lasten-Übergang erfolgte im April, die grundbuchrechtliche Umschreibung wird voraussichtlich im Mai erfolgen.

„Unser Auftrag ist, die Wohnraumversorgung breiter Bevölkerungsschichten sowohl durch Neubau, aber auch durch Ankauf sicherzustellen.  Das ist mit dem Gesellschafter Land Berlin so vereinbart. Wie jeder vergleichbare Marktteilnehmer agieren wir, um diese Ziele zu erreichen, innerhalb der aktuellen Marktkonditionen“, so Anne Keilholz, Geschäftsführerin der STADT UND LAND.

Die erworbenen Wohnungen werden derzeit in die Bestände der STADT UND LAND integriert, mit Übernahme der Bewirtschaftung prüft die STADT UND LAND, wie die weitere Perspektive der Objekte gestaltet werden kann, um ein stabiles Quartier und gute Nachbarschaften sicherzustellen.

Alle Mieterinnen und Mieter wurden bereits Mitte März durch die STADT UND LAND mit einem Schreiben begrüßt. Eigens eingerichtet wurde eine Telefonnummer für die neuen Mieterinnen und Mieter, um Fragen zu beantworten und Hinweise aus der Mieterschaft aufzunehmen.

In den nächsten Jahren wird die STADT UND LAND die Bestände entsprechend ihres Auftrages und den Rahmenbedingungen der Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin bewirtschaften. Grundsätzlich gilt: Die mietenpolitischen Rahmenbedingungen des Kooperationsvertrages und das Selbstverständnis der STADT UND LAND als landeseigenes Unternehmen bilden die Grundlage für sicheres Wohnen zu angemessenen und leistbaren Mieten.

„Bei einem kommunalen Wohnungsbauunternehmen gibt es keine Luxussanierungen, sondern Investitionen werden bedarfsgerecht und mit Bedacht und Augenmaß getätigt“, sagt STADT UND LAND-Geschäftsführer Ingo Malter. „Aktuell liegt unser Augenmerk auf den Themen technische Verkehrssicherheit und soziale Stabilität im Quartier“, so Malter weiter.

Ein Blick in die Daten aus dem Monitoring Soziale Stadt sowie in die Einwohnerstatistik des Amtes für Berlin Brandenburg zeigt die soziale Situation im Kosmosviertel: 14,9 Prozent Arbeitslosigkeit, 23,3 Prozent Transfereinkommensbezieher, eine überdurchschnittliche Kinderarmutsquote und ein hoher Anteil alleinerziehender Haushalte. Um das Quartier dauerhaft zu stabilisieren und sozial verträglich weiterzuentwickeln, stellt das Land Berlin der STADT UND LAND für diesen Ankauf einen Zuschuss zur Verfügung. Die STADT UND LAND ist bereit, sich diesen Herausforderungen zu stellen und hat aus der Arbeit in vergleichbaren anderen Quartieren sowohl Erfahrungen als auch einen langen Atem.

Die STADT UND LAND hat den Mietervertreterinnen und Mietervertretern im Kosmosviertel gemeinsame Gespräche in Aussicht gestellt und wird die Wahl eines Mieterbeirates initiieren und durchführen. Weiterhin möchte die STADT UND LAND mit ihrem Beteiligungsunternehmen SOPHIA Berlin GmbH ein Sozialmanagement vor Ort installieren sowie die Kooperation mit dem bezirklichen Quartiersmanagement aufnehmen.

Inklusive des Kosmosviertels befinden sich derzeit rund 47.000 Wohnungen im Bestand der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND. Der Bestand wird kontinuierlich durch Neubauprojekte weiter ausgebaut und soll bis 2026 auf ca. 55.500 Einheiten ansteigen. Derzeit bearbeitet die STADT UND LAND Neubauprojekte mit über 6.000 Wohnungen und auch in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kosmosviertel werden im laufenden Jahr über 400 Neubauwohnungen fertiggestellt, diese sind bereits in der Vermietung.

Mit rund 47.000 eigenen Wohnungen, über 780 Gewerbeeinheiten und über 9.000 für Dritte verwaltete Mieteinheiten gehört die STADT UND LAND zu den großen städtischen Wohnungsbaugesellschaften Berlins. Der Bestand soll bis 2026 durch Neubau und Ankauf auf insgesamt 55.500 Wohnungen wachsen. Derzeit befinden sich etwa 2.400 Wohnungen im Bau, für weitere 660 Wohnungen ist ein Baubeginn im Jahr 2019 geplant. Konkrete Projekte mit über 2.300 neuen Wohnungen und einem Baubeginn ab 2020 befinden sich in der mittelfristigen Planung. Kontinuierlich investiert die STADT UND LAND auch in die Sanierung und Modernisierung ihrer Bestände und unterstützt zahlreiche soziale Projekte und Initiativen zur Stärkung der Quartiere.

 

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