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STADT UND LAND feiert Richtfest für 101 Wohnungen in Neukölln

Berlin, 21. Januar 2019 – Das neue Wohnensemble der STADT UND LAND in der Briesestraße im Norden Neuköllns ist im Rohbau fertig. Am Montag wurde feierlich der Richtkranz gehoben – anwesend waren Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat in Neukölln, sowie der STADT UND LAND-Geschäftsführer Ingo Malter.

Visualisierung: Das neue Wohnensemble der STADT UND LAND in der Briesestraße.
v.l.n.r. Marvin Brumme, Bauführer Implenia; Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin; Christian Wolf, Geschäftsleitung Implenia; Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen; Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat in Neukölln für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste; Ingo Malter, Geschäftsführung STADT UND LAND
Marvin Brumme, Bauführer Implenia, spricht den Richtspruch für das STADT UND LAND-Neubauvorhaben Briesestraße Ecke Kienietzer Straße in Berlin Neukölln

Im Rollbergkiez nahe der Karl–Marx–Straße werden insgesamt 101 Wohnungen entstehen, davon 77 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, 17 Atelierwohnungen und sieben Wohnungen mit zusätzlichen Gemeinschaftsflächen für Wohngemeinschaften. Ein begrünter Hof als Mittelpunkt der Anlage wird die Kommunikation zwischen den Bewohnern fördern.

Das rund 3.300 m2 große Baugrundstück zwischen Briesestraße 19 und Kienitzer Straße 26 wird im Osten von einem geschlossenen Blockrand und im Westen von einer großflächigen, offenen Wohnbebauung aus Siedlungsbauten der 1970er-Jahre begrenzt.

Grundlage der Bebauung ist ein Entwurf von EM2N Architekten, die einen von der STADT UND LAND ausgelobten und von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen koordinierten und durchgeführten Wettbewerb „Urban Living – Neues Wohnen an der Briesestraße“ für sich entschieden hatten.

Der Entwurf betont die Herausbildung und Weiterentwicklung von Gemeinschaft und sozialer Kommunikation. Das Neubauensemble schließt an einen gründerzeitlichen Bestandsbau an und besteht aus vier Baukörpern. Laubengänge prägen zum Hof hin das Bild. Zur Kienitzer Straße entsteht ein kleiner Stadtplatz, der zwischen dem Grünzug der Lessinghöhe und dem urbanen Ensemble vermittelt. Die Fertigstellung ist zum Frühjahr 2020 geplant. Die Errichtung des Bauvorhabens erfolgt durch die Implenia Hochbau.

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, erklärte: „Wir feiern heute Richtfest für ein beispielhaftes Projekt innerstädtischer Nachverdichtung. Dieses Ensemble vereint verschiedene Wohnnutzungen für unterschiedliche Bedürfnisse und fördert Lebendigkeit und Miteinander seiner Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Wettbewerbsgewinner EM2N Architekten haben mit ihrer Planung für diese spezifische Berliner Lage einen Lebensort geschaffen, der Zugehörigkeit fördert und vermittelt."

Auch die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher zeigte für das Projekt Begeisterung: „Das Wohnhaus am Stadtplatz von EM2N Architekten mit seinen gemischten Wohnformen und dem Hof als Mittelpunkt überzeugt durch seine anspruchsvolle Ästhetik und seine Nutzungen. Es ist hier gelungen in sehr sensibler Art und Weise eine ganz eigenständige Form des städtischen Wohnens im Rollbergkiez zu schaffen.“

Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste in Neukölln, ergänzte: „Dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum können wir nur durch Zukauf und Neubau gleichzeitig begegnen und dieses Neubauprojekt zeigt, dass wir dafür auch in dichtbesiedelten Gebieten noch Flächen finden können. Die verschiedenen Formen der Wohnnutzung freuen mich persönlich sehr - in Zukunft werden wir hier immer mehr Vielfalt erleben. Insgesamt ist das Projekt ein echter Gewinn für den Rollbergkiez."

Für EM2N Architekten erklärte Mathias Müller: „Wir freuen uns, dass an diesem Ort unsere Vision modernen städtischen Lebens realisiert wird. Die von uns gewählten Formen und Materialien sollen Urbanität ganz unmittelbar zum Ausdruck bringen und stärken. So fördern die großzügigen Laubengänge mit vertikalen Öffnungen das gemeinsame Leben im Gebäudeensemble."

Ingo Malter, Geschäftsführer bei STADT UND LAND, betonte: „Mit diesem neuen Wohnensemble können wir wieder ein innerstädtisches Projekt fertigstellen. Wir streben die Nachverdichtung mit Wohnungsbau in kompakter bebauten Stadtbereichen an, wo immer es möglich und machbar ist. Wir freuen uns, dass wir nicht nur weitere, bezahlbare Wohnungen anbieten, sondern auch - wenngleich in bescheidenem Umfang - zur Stadtreparatur beitragen können.“

Mit rund 45.000 eigenen Wohnungen, über 780 Gewerbeeinheiten und etwa 11.100 für Dritte verwaltete Mieteinheiten gehört die STADT UND LAND zu den großen städtischen Wohnungsbaugesellschaften Berlins. Der Bestand soll bis 2026 durch Neubau und Ankauf auf insgesamt 55.500 Wohnungen wachsen.
Derzeit befinden sich etwa 2.400 Wohnungen im Bau, für weitere 660 Wohnungen ist ein Baubeginn im Jahr 2019 geplant. Konkrete Projekte mit über 2.300 neuen Wohnungen und einem Baubeginn ab 2020 befinden sich in der mittelfristigen Planung. Kontinuierlich investiert die STADT UND LAND auch in die Sanierung und Modernisierung ihrer Bestände und unterstützt zahlreiche soziale Projekte und Initiativen zur Stärkung der Quartiere.

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